Entwicklung LTS / KTS-Boote Galerie Projekt 68.200- Wiesel Projekt 63.300 - Iltis Projekt 131.400 - Libelle 6. Flottille / Dranske - Bug
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Leichtes Torpedoschnellboot (LTS) "Projekt 68.200" - "Hydra" (Entwicklungsname), später durch VM in "Wiesel" umbenannt
2 Minenbahnen und 1 Sitzreihe
1 Torpedorohr mit 2 Sitzreihen
Verdrändung: 19,2 t
Länge: 17,10 Meter; Breite: 3,60 Meter; Tiefgang: 1,45 Meter
Geschwindigkeit:  V max = 50 sm / h
Antrieb: 2 x DM "M 50 F - 3 mit je 1.765 KW (2.400 PS)
Transportvariante für max. 32 Mann
Minenvariante für 6 KMD 500
Torpedovariante mit 3 Torpedo 533 mm
Einsatzvarianten:
Besatzung: 3 Mann
Ab 1959 wurde vom Volkseigenen Betrieb (VEB) Jachtwerft Berlin ein LTS - Boot unter dem Projekt "68" entwickelt und gebaut. Ab 1962 wurde dieses Projekt in Serie gebaut. Das erste Boot 68.201 wurde am 20. November 1964 in Dienst gestellt. Insgesamt wurden 24 LTS - Boote für den Einsatz ausgeliefert. Der Bootskörper war mit Mahagoniholz beplankt, die Festigkeitsverbände und das Deck waren aus mehrfach verleimten Sperrholz gefertigt. Im Unterwasserteil war eine Hohlgummiplanke eingebaut, die die üblichen Quellerscheinungen des Holzes abgefangen hat. (vergl. Broschürenreihe zur dt. Geschichte, Nr.6/Sundwerbung;Martenshagen)
Taktisch - technische Daten:
Reichweite: ca. 200 sm
1 Torpedorohr und 2 Minenbahnen